Lohn24 https://www.lohn24.com Wed, 17 Apr 2019 11:57:38 +0000 de-DE hourly 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) zum 01.01.2015 https://www.lohn24.com/mindestlohngesetz-milog-zum-01-01-2015/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:07 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2213 Mit dem 1. Januar 2015 tritt in Deutschland das Mindestlohngesetz, flächendeckend und branchenübergreifend, in Kraft. Demnach hat grundsätzlich jede/r, in Deutschland tätige Beschäftigte, Anspruch auf eine Vergütung von mindestens 8,50 EUR je Zeitstunde, egal ob der Arbeitgeber seinen Sitz im In- oder Ausland hat. Dabei spielen Qualifikationen, Kenntnisse oder Herkunft der/s Beschäftigten keine Rolle. Dieser […]

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Mit dem 1. Januar 2015 tritt in Deutschland das Mindestlohngesetz, flächendeckend und branchenübergreifend, in Kraft. Demnach hat grundsätzlich jede/r, in Deutschland tätige Beschäftigte, Anspruch auf eine Vergütung von mindestens 8,50 EUR je Zeitstunde, egal ob der Arbeitgeber seinen Sitz im In- oder Ausland hat. Dabei spielen Qualifikationen, Kenntnisse oder Herkunft der/s Beschäftigten keine Rolle. Dieser Anspruch ist unabdingbar, das heißt, dass kein Vertrag und keine individuelle Absprache diese Regelung einschränken oder außer Kraft setzen kann. Auch ein arbeitnehmerseitiger Verzicht kann nur durch einen gerichtlichen Vergleich erfolgen. Jede andere Form des Verzichts ist unwirksam. Verstöße gegen die Zahlung des Mindestlohns können mit Bußgeldern bis zu 500.000,- EUR geahndet werden.

Die Höhe des Mindestlohns ist im Gesetz zunächst auf 8,50 EUR festgesetzt. Eine von der Bundesregierung eingerichtete ehrenamtliche Mindestlohnkommission hat alle zwei Jahre die Aufgabe den Mindestlohn neu festzulegen. Erstmalig zum 1. Januar 2017.

Ausnahmen vom Mindestlohn:

Es gibt dennoch einige Ausnahmefälle, für die der Mindestlohn nicht oder noch nicht gilt. Diese Ausnahmen sind:

  • Auszubildende
  • ehrenamtlich Tätige
  • Praktikanten:
  • vorgeschriebenes Praktikum als verpflichtender Teil einer Schulausbildung oder eines Studiums, dualer Studiengang
  • ein Praktikum von maximal drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder Aufnahme eines Studiums
  • ein begleitendes Praktikum von maximal drei Monaten zu einer Berufs- oder Hochschulausbildung (muss nicht vorgeschrieben sein), es darf nur nicht schon ein Orientierungspraktikumsverhältnis stattgefunden haben
  • Praktikum zur Einstiegsqualifizierung (staatliche Förderung) nach §54a SGB III oder einer Berufsausbildungsvorbereitung nach den §§68 ff. BbiG
  • Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung
  • Langzeitarbeitslose, also Beschäftigte, die unmittelbar vor diesem Beschäftigungsverhältnis mindestens ein Jahr arbeitslos waren, unterliegen erst nach sechs Monaten dem Mindestlohn von 8,50 EUR
  • für Zeitungszusteller ist eine stufenweise Annäherung an den Mindestlohn vorgesehen:
    • 01.01.-31.12.2015 75% des Mindestlohns, also 6,38 EUR
    • 01.01.-31.01.2016 85% des Mindestlohns, also 7,23 EUR
    • 01.01.-31.12.2017 100% des Mindestlohns, also 8,50 EUR (auch bei Anhebung des Mindestlohns durch die Mindestlohnkommission)
  • Ab 01.01.2018 gilt dann auch der allgemeingültige Mindestlohn.
  • ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag kann den Mindestlohn unterschreiten, jedoch nur bis zum 31.12.2016, danach gilt auch hier der Mindestlohn

Zusammensetzung des Mindestlohns:

Der Gesetzgeber hat in dem Mindestlohngesetz keine verbindlichen Vorgaben darüber gemacht welche Entgeltbestandteile in die Mindestlohnberechnung einzufließen haben und welche nicht. Lediglich in der Gesetzesbegründung findet sich die Angabe dass Stücklöhne und Akkordlöhne weiterhin zulässig bleiben, wenn gewährleistet ist dass der Mindestlohn erreicht wird. Das Gesetz lässt damit offen, ob Zulagen, Einmalzahlungen, Prämien oder Bonuszahlungen berücksichtigt werden können. Es gibt aber Urteile des EuGH die Hinweise liefern. Bei der Ermittlung des Stundenlohns kommt es demnach darauf an, dass nur Zulagen und Zuschläge in die Berechnung einbezogen werden, die einer normalen Arbeitsleistung gegenüber stehen. Es können also bei der Betrachtung ob, ein Mitarbeiter den Mindestlohn erreicht, neben dem vereinbarten Grundlohn, alle weiteren Entgeltbestandteile und zusätzliche Vergütungen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, berücksichtigt werden. Entscheidend ist allerdings, dass ein arbeits- bzw. tarifvertraglicher Anspruch darauf besteht und dass sie monatlich gezahlt werden, eine Zwölftelung ist nicht möglich. Der Arbeitgeberanteil zur vermögenswirksamen Leistung jedoch, wird zusätzlich zum Stundenlohn gezahlt, und stellt im Sinne des EuGh keinen Lohn dar. Er hilft dem Arbeitnehmer Vermögen zu bilden und verfolgt damit sozialpolitische Ziele. Überstunden, Schicht- oder Schmutzzulagen und Zuschläge wie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge finden keine Berücksichtigung bei der Ermittlung des Stundenlohns. Sie sind Beträge, die nicht für die normale Arbeitsleistung gezahlt werden, sondern Mehrarbeit oder Arbeit unter besonderen (erschwerten) Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitszeiten vergüten. Ebenso werden Trinkgelder und Aufwandsentschädigungen nicht in die Berechnung einfließen.

Die Berechnung des Stundenlohns kann daher folgende Positionen aufweisen:

  • der vereinbarte Stundenlohn bzw. das vereinbarte feste Monatsentgelt auf die Stunde heruntergerechnet
  • Zulagen wie Leistungs- oder Gruppenleiterzulage
  • vertraglich vereinbarte Sonderzahlungen (monatliche Zahlung!)
  • Sachbezüge wie Wohnung, Kost oder Firmenwagen, die an Stelle von Geld gezahlt werden

Berechnung des Mindestlohns:

Selbst wenn bei der Stundenlohnberechnung ein Wert oberhalb des Mindestlohns ermittelt wurde, heißt das nicht, dass auch der Mindestlohn in dem Monat gezahlt wird. Es kann Fälle geben bei denen sich aus dem tatsächlich gezahlten Lohn geteilt durch die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden ein Stundenlohn unterhalb des Mindestlohns ergibt. Das kann passieren, wenn Überstunden geleistet wurden, die nicht im laufenden Monat bezahlt werden. Eine flexible Arbeitszeitverteilung kann ebenso zu einer erhöhten Stundenzahl führen. Damit diese Mehrarbeitsstunden nicht in den Teiler einfließen und den Stundenlohn drücken, muss ein spezielles Arbeitszeitkonto eingerichtet werden. Dieses Arbeitszeitkonto muss schriftlich vereinbart werden. In dieses Konto können dann Stunden, die über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus gehen, eingestellt werden. Die in das Arbeitszeitkonto eingestellten Stunden müssen innerhalb von 12 Kalendermonaten durch bezahlten Freizeitausgleich bzw. Auszahlung mit Mindestlohn abgegolten werden und dürfen monatlich jeweils 50 Prozent der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit nicht überschreiten. Das gilt nicht, wenn der Arbeitslohn so hoch ist, dass der Mindestlohn für sämtliche geleisteten Arbeitsstunden, einschließlich der Überstunden, erreicht wird.

Gefahr geht auch von einer betrieblichen Altersvorsorge aus. Die BAV senkt das monatliche Bruttoeinkommen um den umgewandelten Betrag. Hier kann plötzlich auch beim Teilen des Bruttolohns durch die geleistete Arbeitszeit ein Stundenlohn entstehen, der unterhalb der Mindestlohngrenze ist. Eine Entgeltumwandlung, die dazu führt, dass der Stundenlohn unter die Mindestlohngrenze sinkt, ist nicht zulässig.

Fälligkeit des Mindestlohns:

Laut § 2 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes ist der Mindestlohn zum Zeitpunkt der vereinbarten Fälligkeit, spätestens jedoch am letzten Banktag des Monats, der auf den Monat folgt, in dem die Arbeitsleistung erbracht wurde, zu zahlen.

Verschärfte Aufzeichnungspflichten:

Bisher galten besondere Verpflichtungen zur Erfassung von Arbeitszeiten nur für Betriebe, die vom AentG (Arbeitnehmer-Entsendegesetz) erfasst wurden und Einsatzbetriebe von Zeitarbeitern.

Ab 01.01.2015 müssen alle Betriebe, egal welcher Branche sie angehören, für geringfügig und kurzfristig Beschäftigte Aufzeichnungen führen über:

  • Arbeitsbegiinn
  • Arbeitsende
  • Arbeitszeit (Dauer)
  • Pausenzeiten
  • Überstunden
  • Urlaub
  • Krankheit

Diese Aufzeichnungspflichten sind nun auch auf alle Mitarbeiter in Betrieben der Wirtschaftszweige nach dem SchwarzArbG (Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung) ausgeweitet worden. Dazu gehören folgende Wirtschaftszweige:

  • Baugewerbe
  • Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
  • Personenbeförderungsgewerbe
  • Speditions-, Transport- und damit verbundene Logistikgewerbe
  • Schaustellergewerbe
  • Forstwirtschaft
  • Gebäudereinigungsgewerbe
  • Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen
  • Fleischwirtschaft

Das gilt auch für alle Arbeitnehmer, die unabhängig von der Anzahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden, monatlich das gleiche Bruttoentgelt erhalten, wenn durch die Arbeitszeitschwankungen in einzelnen Monaten der Mindestlohn unterschritten wird.

Die Dokumentationen über Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit müssen spätestens 7 Tage nach der Arbeitsleistung erfolgen. Diese Unterlagen sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Empfohlen wird jedoch eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren.


Source: Lohn24

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Gesetzentwurf zur Anhebung des Grundfreibetrags und des Kindergelds liegt vor https://www.lohn24.com/gesetzentwurf-zur-anhebung-des-grundfreibetrags-und-des-kindergelds-liegt-vor/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:07 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2212 Der steuerliche Grundfreibetrag und die Leistungen für Kinder sollen erhöht werden. Dies sieht der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags vor.  Die Haushaltsausgaben für Bund, Länder und Gemeinden sollen jährlich etwa 3,745 Milliarden EUR (volle Jahreswirkung) betragen. Im Einzelnen ist vorgesehen, dass der […]

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Der steuerliche Grundfreibetrag und die Leistungen für Kinder sollen erhöht werden. Dies sieht der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags vor. 

Die Haushaltsausgaben für Bund, Länder und Gemeinden sollen jährlich etwa 3,745 Milliarden EUR (volle Jahreswirkung) betragen.

Im Einzelnen ist vorgesehen, dass der steuerliche Grundfreibetrag (aktuell 8.354 EUR) rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 118 EUR auf 8.472 EUR erhöht werden soll. Ab dem 1.1.2016 ist eine weitere Anhebung um weitere 180 Euro auf dann 8.652 EUR vorgesehen.

Der steuerliche Kinderfreibetrag beträgt aktuell 7.008 EUR (einschließlich Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung) und soll rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 144 EUR auf 7.152 EUR je Kind erhöht werden. Ab 1.1.2016 ist eine erneute Anhebung um weitere 96 EUR auf 7.248 EUR vorgesehen.

Das Kindergeld beträgt derzeit monatlich 184 EUR für das erste und zweite Kind, 190 EUR für das dritte Kind und 215 EUR für das vierte Kind und weitere Kinder. Es soll rückwirkend ab 1.1.2015 um vier EUR monatlich je Kind erhöht werden. Ab dem 1.1.2016 ist eine Erhöhung um weitere zwei EUR monatlich je Kind vorgesehen.

Der aktuell maximal 140 EUR monatlich betragende Kinderzuschlag soll ab 1.7.2016 um 20 EUR monatlich steigen. Der Kinderzuschlag kommt Eltern zugute, die zwar ihren eigenen Bedarf durch Erwerbseinkommen grundsätzlich bestreiten können, aber nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um den Bedarf ihrer Kinder zu decken.

Mit dem Gesetz werde die verfassungsrechtlich gebotene Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags und des Kinderfreibetrags für dieses und das nächste Jahr entsprechend den Vorgaben des 10. Existenzminimumberichts sichergestellt, erläutert die Bundesregierung.

Entwurf eines Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergelds und des Kinderzuschlags

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Source: Lohn24

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Sonstige Sachbezüge https://www.lohn24.com/sonstige-sachbezuege/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:06 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2211 ?Der Gesetzgeber stellt mit der Ergänzung der für die Sozialversicherung maßgeblichen Vorschrift (§ 23a Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 SGB IV) durch das Fünfte Gesetze zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze – 5. SGB IV–ÄndG – nunmehr klar, dass eine pauschale Versteuerung von sonstigen Bezügen nicht zwingend zur Beitragsfreiheit in der […]

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?Der Gesetzgeber stellt mit der Ergänzung der für die Sozialversicherung maßgeblichen Vorschrift (§ 23a Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 SGB IV) durch das Fünfte Gesetze zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze – 5. SGB IVÄndG – nunmehr klar, dass eine pauschale Versteuerung von sonstigen Bezügen nicht zwingend zur Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung führt.

?Monatlich gewährte sonstige Sachbezüge unterliegen bei einer Pauschalversteuerung nicht der Beitragspflicht (§ 1 Absatz 1 Nummer 2 SvEV). Dagegen sind für einmalig gewährte Sachbezüge, die also nicht für die Arbeit in einem einzelnen Entgeltabrechnungszeitraum gezahlt werden, trotz einer Pauschalversteuerung nach § 40 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 EStG Beiträge zu entrichten. Die Regelung betrifft zum Beispiel Geschenke zum Firmenjubiläum oder Sachgeschenke im Rahmen von Kundenbindungsprogrammen, wenn jeweils der Steuerfreibetrag für Sachbezüge von 44,00 Euro überschritten wird. Der geldwerte Vorteil aus diesen Sachbezügen ist trotz pauschaler Versteuerung somit als einmalig gezahltes Arbeitsentgelt beitragspflichtig zur Sozialversicherung. Die gesetzliche Regelung gilt seit dem 22. April 2015.

Quelle: Knappschaft-Bahn-See
 
Source: Lohn24

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Höhere allgemeinverbindliche Mindestlöhne in der Gebäudereiniger-Branche (+ neue Mindestlohn-Übersicht) https://www.lohn24.com/hoehere-allgemeinverbindliche-mindestloehne-in-der-gebaeudereiniger-branche-neue-mindestlohn-uebersicht/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:06 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2210 Die Bundesregierung hat den neuen Mindestlohn-Tarifvertrag der Gebäudereiniger-Branche mit Wirkung zum 1.3.2016 für allgemeinverbindlich erklärt. Der Mindestlohn in der Lohngruppe 1 (Innen- und Unterhaltsreinigung) steigt danach im Westen von 9,55 Euro auf 9,80 Euro und im Osten von 8,50 Euro auf 8,70 Euro. Eine weitere Erhöhung erfolgt zum 1.1.2017.? ?Die neue Mindestlohn-Regelung im Überblick: Mindestlohn […]

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Die Bundesregierung hat den neuen Mindestlohn-Tarifvertrag der Gebäudereiniger-Branche mit Wirkung zum 1.3.2016 für allgemeinverbindlich erklärt. Der Mindestlohn in der Lohngruppe 1 (Innen- und Unterhaltsreinigung) steigt danach im Westen von 9,55 Euro auf 9,80 Euro und im Osten von 8,50 Euro auf 8,70 Euro. Eine weitere Erhöhung erfolgt zum 1.1.2017.?

?Die neue Mindestlohn-Regelung im Überblick:

  • Mindestlohn in der Lohngruppe 1 (Innen- und Unterhaltsreinigung) für 2016: 9,80 Euro im Westen (mit Berlin) und 8,70 Euro im Osten;
  • Mindestlohn in der Lohngruppe 1 ab dem 1.1.2017: 10 Euro im Westen und 9,05 Euro im Osten;
  • Mindestlohn in der Lohngruppe 6 (Außen- und Glasarbeiten) für 2016: 12,98 Euro im Westen (mit Berlin) und 11,10 Euro im Osten;
  • Mindestlohn in der Lohngruppe 6 ab dem 1.1.2017: 13,25 Euro im Westen und 11,53 Euro im Osten;
  • Laufzeit der Verordnung: vom 1.3.2016 bis zum 31.12.2017.
  • Durchführung: Es gilt der Mindestlohn der Arbeitsstelle. Gilt bei der auswärtigen Arbeitsstelle ein höherer Mindestlohn, so haben die Beschäftigten Anspruch auf diesen Mindestlohn, solange sie auf dieser Arbeitsstelle tätig sind. Wäre jedoch der Mindestlohn der auswärtigen Arbeitsstelle niedriger, behalten sie den Anspruch auf den Mindestlohn der Arbeitsstelle, auf der sie zuerst nach ihrer Einstellung gearbeitet haben.

Der Hintergrund
Aktuell gelten in 16 Branchen besondere Mindestlöhne. Die Bundesregierung hat sie gemäß Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG), Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) oder Tarifvertragsgesetz (TVG) für diese Branchen für verbindlich erklärt. So kann der individuellen Situation der jeweiligen Branchen Rechnung getragen werden. Die meisten Branchenmindestlöhne liegen über dem gesetzlichen Mindestlohn.

Rechtsfolge der Allgemeinverbindlicherklärung ist, dass auch solche Betriebe den Mindestlohn zahlen müssen, die nicht tariflich gebunden sind. Der Mindestlohn gilt darüber hinaus auch für Beschäftigte, die von Arbeitgebern mit Sitz im Ausland nach Deutschland entsendet werden.

Neue Mindestlohnübersicht
Die Bundesregierung hat auf ihrer Homepage unter www.bundesregierung.de eine aktuelle Übersicht über alle Branchenmindestlöhne gemäß dem AEntG, AÜG, und TVG veröffentlicht (Stand: Februar 2016). Um direkt zur Übersicht, zu kommen klicken Sie bitte hier (PDF-Datei).

 

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 25.02.2016 16:08
Quelle: Bundesregierung PM vom 17.2.2016


Source: Lohn24

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Mindestlohn im Elektrohandwerk steigt ab August https://www.lohn24.com/mindestlohn-im-elektrohandwerk-steigt-ab-august/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:06 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2209 Ab 01.08.2016 steigt der Mindestlohn von 9,35 € auf 9,85 € (Ost) und von 10,10 € auf 10,35 € (West), wie die Bundesregierung am 21.07.2016 bekanntgab. ?   ? Source: Lohn24

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Ab 01.08.2016 steigt der Mindestlohn von 9,35 € auf 9,85 € (Ost) und von 10,10 € auf 10,35 € (West), wie die Bundesregierung am 21.07.2016 bekanntgab. ?

 

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Source: Lohn24

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Bundestag beschließt Flexirentengesetz https://www.lohn24.com/bundestag-beschliesst-flexirentengesetz/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:06 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2208 ?Der Bundestag hat am 21.10.2016 das sog. Flexirentengesetz (BT-Drucks. 18/9787, BT-Drucks. 18/10065, BT-Drucks. 18/10066) beschlossen. Die wesentlichen Maßnahmen:   Die Möglichkeit, vor Erreichen der Regelaltersgrenze eine Teilzeitarbeit durch eine Teilrente zu ergänzen, soll verbessert werden: Teilrente und Hinzuverdienst werden künftig flexibel und individuell miteinander kombinierbar. Hinzuverdienst wird im Rahmen einer Jahresbetrachtung stufenlos bei der Rente […]

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?Der Bundestag hat am 21.10.2016 das sog. Flexirentengesetz (BT-Drucks. 18/9787, BT-Drucks. 18/10065, BT-Drucks. 18/10066) beschlossen.

Die wesentlichen Maßnahmen:

 

  • Die Möglichkeit, vor Erreichen der Regelaltersgrenze eine Teilzeitarbeit durch eine Teilrente zu ergänzen, soll verbessert werden: Teilrente und Hinzuverdienst werden künftig flexibel und individuell miteinander kombinierbar. Hinzuverdienst wird im Rahmen einer Jahresbetrachtung stufenlos bei der Rente berücksichtigt. Das gilt auch für Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit.

  • Wer eine vorgezogene Vollrente wegen Alters bezieht und weiterarbeitet, soll dadurch regelmäßig den Rentenanspruch erhöhen. Auch Vollrentnerinnen und Vollrentner sind fortan in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig, bis sie die Regelaltersgrenze erreichen.

  • Arbeitet jemand nach Erreichen der Altersgrenze weiter, kann er auf die dann bestehende Versicherungsfreiheit verzichten, um so weitere Entgeltpunkte und damit einen höheren Rentenanspruch in der gesetzlichen Rentenversicherung zu erwerben. Diese Möglichkeit wird für die nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) versicherten selbständigen Künstler und Publizisten entsprechend nachvollzogen.

  • Neue Regeln der Rehabilitation und der Prävention sollen die Leistungen der Rentenversicherung und der Alterssicherung der Landwirte stärken.

  • Zudem soll die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer dadurch attraktiver werden, dass der bisher anfallende gesonderte Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosenversicherung für Beschäftigte jenseits der Regelaltersgrenze für fünf Jahre wegfällt.

Quelle: Bundestag online (il)


Source: Lohn24

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Letzte Frist zur SEPA-Umstellung https://www.lohn24.com/letzte-frist-zur-sepa-umstellung/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:05 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2214 Haben Sie bereits alles umgestellt? Die Übergangsfrist zur SEPA-Umstellung endet zum 31.07.2014. Ab 01.08.2014 werden alle Zahlungsaufträge nur noch in SEPA ausgeführt. Die Banken dürfen nach dem Stichtag zur SEPA-Umstellung keine Lastschriften und Überweisungen mehr im alten Format (Inlandszahlungsverkehr) annehmen. Einige Rechenzentren der Banken (z.B. Sparkassen) nehmen bereits seit 01.07.2014 keine DTAUS-Dateien mehr an. Sofern […]

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Haben Sie bereits alles umgestellt?
Die Übergangsfrist zur SEPA-Umstellung endet zum 31.07.2014. Ab 01.08.2014 werden alle Zahlungsaufträge nur noch in SEPA ausgeführt.

Die Banken dürfen nach dem Stichtag zur SEPA-Umstellung keine Lastschriften und Überweisungen mehr im alten Format (Inlandszahlungsverkehr) annehmen.
Einige Rechenzentren der Banken (z.B. Sparkassen) nehmen bereits seit 01.07.2014 keine DTAUS-Dateien mehr an. Sofern Ihre Umstellung auf SEPA noch nicht erfolgt ist, besteht jetzt dringender Handlungsbedarf.
Falls Ihre Software Ihnen hier Probleme bereitet: Das Produkt BL Banking der Business-Logics GmbH hat uns auch während der SEPA-Umstellung sehr unterstützt und wir können es uneingeschränkt empfehlen.

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Keine Anzeigepflicht für Saison-Kurzarbeitergeld mehr https://www.lohn24.com/keine-anzeigepflicht-fuer-saison-kurzarbeitergeld-mehr/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:05 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2207 ?Die Anzeigepflicht für das Saison-Kurzarbeitergeld entfällt vollständig. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit am 31.10.2016 mit. Die Neuerung beruht auf dem Gesetz zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung (AWStG), durch das die Regelung zur Anzeige des Arbeitsausfalls beim Saison-Kurzarbeitergeld (§ 101 Abs. 7 SGB III) ersatzlos gestrichen wurde. Unternehmen müssen […]

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?Die Anzeigepflicht für das Saison-Kurzarbeitergeld entfällt vollständig. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit am 31.10.2016 mit. Die Neuerung beruht auf dem Gesetz zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung (AWStG), durch das die Regelung zur Anzeige des Arbeitsausfalls beim Saison-Kurzarbeitergeld (§ 101 Abs. 7 SGB III) ersatzlos gestrichen wurde. Unternehmen müssen für den Bezug des Saison-Kurzarbeitergeldes künftig nur noch die entsprechenden Abrechnungsunterlagen einreichen und die Aufzeichnungen, die die Gründe für die Arbeitsausfälle belegen, aufbewahren.

?Der Hintergrund:

Saison-Kurzarbeitergeld kann von Dezember bis März für Betriebe des Baugewerbes, des Dachdeckerhandwerks und des Garten- und Landschaftsbaus in Anspruch genommen werden. In Betrieben des Gerüstbaus beginnt die Schlechtwetterzeit am 1.11. und endet am 31.3. Die Leistung soll die Beschäftigung bei Ausfällen durch Witterung oder Auftragsmangel sichern.

Bislang mussten die Unternehmen bei wirtschaftlich bedingten Arbeitsausfällen wie Auftragsmangel eine Anzeige über den Beginn des Ausfalles bei der Agentur für Arbeit stellen. Beruhte der Arbeitsausfall auf der Witterung, war dies nicht notwendig. Nunmehr entfällt die Anzeigepflicht vollständig.

 

Quelle: Bundesagentur für Arbeit PM vom 31.10.2016


Source: Lohn24

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Gesetzlicher Mindestlohn steigt zum 1.1.2017 auf 8,84 Euro – Übersicht über alle Branchenmindestlöhne zum Download https://www.lohn24.com/gesetzlicher-mindestlohn-steigt-zum-1-1-2017-auf-884-euro-uebersicht-ueber-alle-branchenmindestloehne-zum-download/ Thu, 03 Aug 2017 20:47:05 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2206 ?Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1.1.2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde. Das hat das Bundeskabinett am 26.10.2016 im Rahmen seiner Zustimmung zur Mindestlohnanpassungsverordnung beschlossen. Es folgt damit dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom 28.6.2016. ?Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn Nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) gehen bis zum 31.12.2017 abweichende tarifvertragliche Regelungen unter bestimmten Voraussetzungen […]

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?Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1.1.2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde. Das hat das Bundeskabinett am 26.10.2016 im Rahmen seiner Zustimmung zur Mindestlohnanpassungsverordnung beschlossen. Es folgt damit dem Beschluss der Mindestlohnkommission vom 28.6.2016.

?Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn

Nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG) gehen bis zum 31.12.2017 abweichende tarifvertragliche Regelungen unter bestimmten Voraussetzungen dem Mindestlohn vor. Das gilt aktuell für die Fleischwirtschaft, die Land- und Forstwirtschaft, die Gartenbau-Branche, die ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie sowie für Großwäschereien. Ab dem 1.1.2017 müssen diese Tarifverträge aber mindestens ein Stundenentgelt von 8,50 Euro vorsehen. Für Zeitungszusteller gilt ab dem 1.1.2017 ebenfalls ein Mindestlohn von 8,50 Euro. Ab 2018 gelten dann keine Ausnahmen mehr.

Vorgehensweise der Mindestlohnkommission
Die paritätisch mit jeweils drei Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, zwei beratenden Wissenschaftlern und einem Vorsitzenden besetzte Mindestlohnkommission hat sich bei ihrer Entscheidung am 28.6.2016 nachlaufend an der Tarifentwicklung – also an den Branchen-Tarifabschlüssen der vergangenen 15 Monate – orientiert. Dabei ist sie vom Tarifindex des Statistischen Bundesamtes ausgegangen und hat auch die Tariferhöhung für den öffentlichen Dienst ab dem 1.3.2016 eingerechnet. Diese wird dann bei der nächsten Anpassung im Jahr 2018 ausgeklammert, um sie nicht doppelt anzurechnen.

Nächste Anpassung des Mindestlohns
Die Mindestlohnkommission entscheidet alle zwei Jahre über die Anpassung der Höhe des Mindestlohns, das nächste Mal also 2018 über eine Anpassung zum 1.1.2019.

Auswirkungen des Mindestlohns
Weitere Aufgabe der Mindestlohnkommission ist die Prüfung der Auswirkungen des Mindestlohns. Nach ihrem aktuellen Bericht sind keine eindeutigen Effekte des Mindestlohns auf Arbeitskosten, Produktivität und Lohnstückkosten nachzuweisen. Die ökonomischen Auswirkungen des Mindestlohns könnten gut eineinhalb Jahre nach seiner Einführung noch nicht abschließend bewertet werden.

Linkhinweis:
Für eine auf der Homepage der Bundesregierung veröffentlichte Übersicht über alle Branchenmindestlöhne (Stand: Oktober 2016) klicken Sie bitte hier (PDF-Datei).

 

Quelle: Bundesregierung PM vom 26.10.2016


Source: Lohn24

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Verschlüsselungstrojaner Goldeneye greift gezielt deutsche Personalabteilungen an https://www.lohn24.com/verschluesselungstrojaner-goldeneye-greift-gezielt-deutsche-personalabteilungen-an/ Tue, 17 Jan 2017 09:41:02 +0000 https://www.lohn24.com/?p=2205 Eine besonders perfide Erpressermasche hat viele Firmen kalt erwischt. Der Trojaner wurde in Phishing-Mails verteilt, die wie plausible Bewerbungen auf tatsächlich offene Stellen aussahen. Hier klicken um den gesamten Artikel auf www.heise.de zu lesen … Falls Sie Fragen zu Schutzmaßnahmen oder Datenschutz haben, empfehlen wir unsere dieses Jahr neu ausgegründete Tochter unter https://www.lohn24-datenschutz.de/ zu konsultieren.

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Eine besonders perfide Erpressermasche hat viele Firmen kalt erwischt. Der Trojaner wurde in Phishing-Mails verteilt, die wie plausible Bewerbungen auf tatsächlich offene Stellen aussahen.
Hier klicken um den gesamten Artikel auf www.heise.de zu lesen …

Falls Sie Fragen zu Schutzmaßnahmen oder Datenschutz haben, empfehlen wir unsere dieses Jahr neu ausgegründete Tochter unter https://www.lohn24-datenschutz.de/ zu konsultieren.

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