Lohnabrechnung

Die Lohnabrechnung/Gehaltsabrechnung

Bis zum Januar 2006 unter­schied die Sozial­versicherung in Deutschland zwischen dem Zweig der Ange­stellten (kaufmännische Mitar­beiter) und der Arbeiter (gewer­bliche Mitar­beiter). Die Vergütung dieser unter­schied­lichen Beschäftigungs­formen war für Ange­stellte das Gehalt und für Arbeiter der Lohn. Daraus resul­tierten die Begriffe der Gehalt­sabrechnung und der Lohnab­rechnung. Bis zu diesem Zeitpunkt war für Arbeit­geber die Erstattung von Aufwen­dungen bei der Fortzahlung des Entgeltes auch auf die Arbeiter beschränkt, woraus sich der Geset­zesname „Lohnfort­zahlungs­gesetz“ ergab. Zeitg­leich mit der Abschaffung der Trennung wurde aus dem Rest des Lohnfort­zahlungs­gesetzes, das bereits in Teilen durch das Entge­ltfort­zahlungs­gesetz ersetzt wurde, das Aufwen­dungs­ausgleich­gesetz (AAG). Somit gibt es eigen­tlich nur noch den Begriff der Vergütung oder des Entgeltes womit aus der Lohnab­rechnung auch Die Entge­ltab­rechnung wird. Eine andere Bezeichnung ist die Personalab­rechnung. In allen diesen Begriffen wird die klassische und nunmehr veraltete Trennung zwischen Lohn und Gehalt vermieden, da in unserer modernen Dienst­leis­tungs­gesell­schaft einer­seits die Trennung der Tätigkeiten nach körperlicher und geis­tiger, als auch nach produk­tiver und verwal­tender immer schwerer oder teilweise unmöglich wird.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen