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SEPA

SEPA ist eine Abkürzung für den Englischen Begriff Single Euro Payments Area (SEPA) und bedeutet übersetzt einheit­licher Euro-Zahlungs­verkehrsraum. Die SEPA-Verord­nungen schaffen die gesetz­lichen Grund­lagen für einen europaweit einheit­lichen Zahlungs­verkehr für unbare Finanzt­ransaktionen in Euro. Die Zielsetzung des SEPA-Verfahrens ist es, den barge­ldlosen Zahlungs­verkehr innerhalb der 33 Teilnehmerländer so zu regeln, dass es für die Bankkunden keine Unter­scheidungen mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen gibt. Alle 28 Mitglieds­staaten der Europäischen Union, die Schweiz, Monaco, Island, Liech­tenstein und Norwegen nehmen am SEPA teil.
Schon seit Anfang 2008 sind die ersten SEPA-Produkte von den Banken einsetzbar. Zunächst wurde die SEPA-Überweisung, dann die SEPA-Lastschrift eingeführt. Insgesamt stehen drei verschiedene Zahlungs­inst­rumente zur Verfügung.

  • -SEPA-Überweisungen (Credit Transfer)
  • -SEPA-Lastsch­riften (Direct Debit)
  • -SEPA-Kartent­ransaktionen (Cards Framework)

Mit dem 1. Februar 2014 werden die nationalen Überweisungs- bzw. Lastsch­rift­verfahren wie man sie heute kennt endgültig abge­schaltet und alle Zahlungsvorgänge müssen dann auf das SEPA-Verfahren umge­stellt sein.

In der Praxis bedeutet das den Austausch der bisherigen nationalen Kontonummern und Bankleit­zahlen in inter­national eindeutige Kontoiden­tifikations­merkmale durch die Banken.
Die Kontonummer wird durch die IBAN (Inter­national Bank Account Number) ersetzt. Sie besteht aus aus einem 2-stelligen Ländercode, einer 2-stelligen Prüfziffer und einer maximal 30-stelligen Konto-ID und sieht dann z.B. so aus: DE25 1005 0000 1480 0089 20.

Die Bankleitzahl wird der BIC (Bank Identifier Code) weichen. Die BIC setzt sich aus einem 4-stelligen Bankencode, 2-stelligen Ländercode, 2-stelligen Ortscode und 3-stelligen Filialcode zusammen und ergibt dann z.B. diese BIC der Berliner Sparkasse: BELADEBEXXX

Um an Ihre IBAN und BIC zu kommen müssen Sie nichts machen. Die Banken haben diese bereits vergeben und drucken sie schon seit geraumer Zeit auf den Kontoauszügen an. Auch im online-Banking sind diese Infor­mationen ausge­wiesen. Man kann also davon ausgehen, dass für jedes bestehende Konto die IBAN und BIC vorhanden ist.

Die wesent­lichsten Änderungen, die sich aus dem neuen SEPA-Verfahren ergeben sind:

  • -statt der bisherigen Kontonummer und Bankleitzahl gibt es künftig IBAN (Inter­national Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code)
  • -für Inlands- und Auslandsüberweisungen gibt es einheit­liche Formulare
  • -das Abbuc­hungs- bzw. Einzugsermächtigungs­verfahrens wird durch SEPA-Lastschrift ersetzt
  • -neue Anfor­derungen an die Abwicklung im Lastsch­riftp­rozess

Wann stellt Lohn24 auf SEPA um?

Lohn24 wird die Umstellung auf das SEPA-Verfahren innerhalb des vierten Quartals 2013 realisieren.

Was müssen Lohn24-Kunden bei der Umstellung beachten?
Unsere Kunden müssen garnichts machen! Wir konver­tieren mittels einer Software die bisherigen Bankver­bindungen automatisch in SEPA-Kontodaten. Die Ausgabe der SEPA-Überweisungen erfolgt dann wie gewohnt über das Lohn24-Portal. Dort steht dann nicht mehr die DTAUS-Datei, sondern die SEPA-Datei zum download bereit. Die Zahlungsträgerdatei muss in die Banken­software impor­tiert und zum gewünschten Zeitpunkt an die Bank übertragen werden. Hierbei ist zu beachten, dass eine SEPA-fähige Banken­software instal­liert sein muss. Sollten Sie von Ihrer Bank keine entsprec­hende Software erhalten haben, oder sich für eine schnelle und kostengünstige Alter­native interes­sieren, sprechen Sie uns an, wir empfehlen Ihnen gerne ein geeig­netes Produkt.
Fazit: Eigen­tlich ist für unsere Kunden alles wie gewohnt, nur dass die Zahlungsträgerdatei eine andere Bezeichnung hat.
Die Lohn24 Zahlungsträger Stratgien sind natürlich auch auf SEPA angebpaßt… Lohn24-Zahlung

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